W.G. 제발트의 『이민자들』에 나타난 기억과 공간
- Alternative Title
- Erinnerungen und Räume in „Die Ausgewanderten” von W.G. Sebald.
- Abstract
- Diese Arbeit stellt Betrachtungen über die Erinnerungen und Räume der Hauptfiguren in „Die Ausgewanderten” von W.G. Sebald an. Der Roman besteht aus vier Erzählungen. W.G. Sebald ist im Jahr 1944 in Wertach im Allgäu geboren. Nach dem Studium in der Schweiz entschied er sich 1965, nach England auszuwandern. Dort hat er bis 2001 gelebt und auch Germanistik gelehrt.
In seiner Jugend hatte Sebald von der Geschichte des Holocaust erfahren. Später sagte er aus, dass er die unerträgliche Schwere der späten Geburt gefühlt habe.
In der ersten Hälfte der 40er-Jahre wanderten viele Juden auch in europäische Länder aus. Zum einen hatten sie keine andere Möglichkeit, da die Verfolgung durch die Nationalsozialisten lebensbedrohlich geworden war. Zum anderen entschieden sie sich zur Auswanderung, um einen Arbeitsplatz zu finden. Nach der Niederlage Deutschlands kamen die Ausgewanderten nicht nach Deutschland zurück.
Die vier Hauptprotagonisten des Romanes sind titelgebend für das Werk. Sie durchleben eine schwere Zeit in ihrem jeweiligen fremden Land. Die Schwierigkeiten der Personen beziehen sich auf ihre Erinnerungen, die sie vorher in ihrer Heimat erfahren haben: Es sind sowohl qualvolle als auch angenehme Erinnerungen, die sie nicht mehr loslassen.
Die melancholische Atmosphäre des Werkes macht deutlich, wie sehr der Autor die Tragödie dieser Menschen mitgefühlt hat.
Für das Verständnis der Qualen der Ausgewanderten ist es erforderlich, zunächst Kenntnisse über Merkmale, die die Erinnerungen und Räume der betreffenden Personen beschreiben, zu gewinnen.
Denn in dem Werk „Die Ausgewanderten” leiden die vier Protagonisten an ihren Erinnerungen und verbergen sich in ihren eigenen vier Wänden, um ihre Qualen zu überstehen. In diesem Sinne sind die Räume Rückzugsmöglichkeiten der Figuren, um ihr elendes Leben zu ändern. Sie versuchen an diesen neu geschaffenen Orten, Widerstand zu leisten. Außerdem spiegeln die Räume innere Leiden und Wünsche der Figuren wider und bieten einen Platz, an dem sie sich regenerieren können.
Die Erinnerung ist Ergebnis der Vergangenheit. Jedoch erinnert man sich im Präsens, und die Erinnerung verbindet die Protagonisten mit der Vergangenheit.
Den vier Protagonisten steht jeweils ein Mensch zur Seite, mit dem man kurz zuvor Freundschaft geschlossen hat. Jeder dieser Freunde zeigt sich über den Tod seines Bekannten verwundert und versucht, dessen Leben und tragischen Tod zu verstehen. Deshalb forschen sie in den Erinnerungen der Protagonisten und untersuchen die Räume, welche die vier Personen umgeben haben.
- Author(s)
- 최수연
- Issued Date
- 2012
- Awarded Date
- 2012-02
- Type
- Dissertation
- URI
- https://repository.sungshin.ac.kr/handle/2025.oak/1947
http://dcollection.sungshin.ac.kr/jsp/common/DcLoOrgPer.jsp?sItemId=000000007008
- Alternative Author(s)
- Choi, Soo Yeon
- Affiliation
- 성신여자대학교 대학원
- Department
- 일반대학원 독어독문학과
- Advisor
- 김길웅
- Table Of Contents
- 논문개요
목차
Ⅰ. 서론
Ⅱ. 『이민자들』에 나타난 기억
2.1 「헨리 쎌윈 박사: 기억은 최후의 것마저 파괴하지 않는가」
2.2 「파울 베라이터: 어떤 눈으로도 헤칠 수 없는 안개무리가 있다」
2.3 「암브로스 아델바르트: 내 밀밭은 눈물의 수확이었을 뿐이다」
2.4 「막스 아우라흐: 날이 어두워지면 그들이 와서 삶을 찾는다」
Ⅲ.『이민자들』에 나타나는 공간
3.1 헨리 쎌윈 박사: 저항의 공간
3.2 암브로아델바르트: 해방의 공간
3.2.1 공간의 기능
3.2.2 정신병원
3.3. 막스 아우라흐: 폐허가 된 도시 속의 공간
Ⅳ. 결론
참고문헌
Zusammenfassung
- Degree
- Master
- Publisher
- 성신여자대학교 대학원
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Appears in Collections:
- 독어독문학과 > 학위논문
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